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Unser Haus Eingangstür

Ein wenig Geschichte um das Alte Dichterhaus, wie es ein kleines Hotel wurde und zu seinem Namen kam.

Der in Timmel praktizierende Arzt Dr. med. Anton Töpfer erbaute 1842 unser Haus als Wohnhaus für seine Familie und eröffnete gleichzeitig hier seine Arztpraxis. Die beiden Behandlungszimmer im Erdgeschoss haben wir in zwei herrliche Doppelzimmer umgestaltet. Im ehemaligen Wartezimmer können Sie heute unter der Dusche Ihr Morgenliedchen pfeifen.

Die in vielen wohlhabenden Häusern und Gulfhöfen der damaligen Zeit vorhandene Upkamer mit einem kleinen Keller darunter, der auch im Winter einen ständigen Wasserzugang ermöglichte, konnten wir leider auf Grund des Zustandes nicht erhalten.

Behutsam haben wir aber den ursprünglichen Grundriss des Hauses fast vollständig übernommen und dem Inneren mit hellen Farben und zurückgenommener Möblierung ein ruhiges Ambiente gegeben. Immer wieder gerne hören wir von unseren Gästen, dass beim Betreten des Hauses sofort eine wohlige und entspannte Atmosphäre zu spüren ist.

Aber warum haben wir unserem Gästehaus eigentlich den Namen "Altes Dichterhaus" gegeben, wenn es doch ca. 150 Jahre ein Arzthaus gewesen ist? Damals in der Region das Einzige weit & breit und jedermann bekannt. 

Gedenktafel Toni WübbensAm 17. Mai 1850 wurde in unserem Haus, als drittes Kind des Landarztes Dr. Töpfer, Antonie Louise geboren. Sie wuchs in einem gutsituierten, bürgerlichen Elternhaus und einem plattdeutschen, sehr ländlichen Umfeld auf. Erst mit 50 Jahren begann Antonie Wübbens (genannt Toni Wübbens), mittlerweile verheiratet in Hannover lebend, Gedichte zu schreiben. Ihr kreatives Schaffen beschränkte sich leider nur auf 10 Jahre, da sie bereits am 15. Dezember 1910 verstorben ist.

Dank einer freundlichen Schenkung besitzen wir eine Originalausgabe ihres Gedichtbandes "Ut min Dörp" von 1910. Darüber freuen wir uns besonders. innen gedichtband wuebbens

Jürgen Byl schrieb für die "Ostfriesische Landschaft" über Toni Wübbens: Das Bleibende von Toni Wübbens sind zweifellos die lyrischen Texte, die sich durch künstlerische Geschlossenheit einerseits, durch große Einfühlungsgabe andererseits auszeichnen. Die formale Gewandtheit wird also durch persönliche Betroffenheit ergänzt. Die Nähe zu Theodor Storm mit seiner Leidenschaft zur Stimmungsmalerei ist bei Toni Wübbens wiederzuerkennen. Aber auch humorvolle Züge finden sich bei ihr.

Daß das "Alte Dichterhaus" nicht allein auf weiter Flur steht, sondern sich in eine stattliche Anzahl historischer Gebäude in Timmel einreiht, zeigt sich auf dem historischen Rundweg, der sich durch unser über 1100 Jahre altes Dorf schlängelt. Wir sind die Nummer 15 auf der Karte.

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Die Karte können Sie hier im pdf-Format runterladen.

Hier ein kleiner Eindruck unserer Sanierungsarbeiten aus den Jahren 2013 und 2014.

Unser tolles Handwerkerteam und die unterstützende Hilfe unserer Familien und Freunde hat es ermöglicht, daß wir am 24.05.2014 nach 13 Monaten endlich eröffnen konnten!

Kontakt

Altes Dichterhaus
An der Seefahrtsschule 1
26629 Großefehn-Timmel
Telefon: 04945 - 9159 349
Email: info(at)altesdichterhaus.de
Webseite: www.altesdichterhaus.de

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